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Vasektomie
ohne Skalpell
Minimal
invasiver Eingriff beim abgeschlossenen familienplannung. Der Eingriff
besteht in beidseiteger Unterbindung der Samenstränge und dadruch
Elimination der Spermien aus der Samenflüssigkeit.
Der Eingriff wird ambulant unter Lokalanästhesie durchgeführt
und dauert ca. 25 Minuten. Dabei wird bei der Non Skalpell Vasektomie
die Haut in Lokalanästhesie in der Mitte des Hodens auf einer Länge
von ca. 1,5 cm mit einer speziellen Klemme aufgespreizt, beide Samenleiter
durch diese kleine Hautöffnung freigelegt und durchtrennt.
Von jedem Samenleiter wird ein ca. 3 cm langes Stück entfernt, die
Enden werden koaguliert und zusätzlich mit einem Faden abgebunden.Nach
dem Eingriff brauchen Sie nicht zu liegen oder Bettruhe einzuhalten, am
Tag darauf können Sie bereits duschen u.ä., saunen sollten Sie
noch unterlassen.
Geschlechtsverkehr kann dann wieder aufgenommen werden, wenn Sie sich
dazu in der Lage fühlen. Da jedoch nach der Operation noch für
ca. 12 Wochen lebende Samenzellen vorhanden sein können, müssen
in dieser Zeitperiode unbedingt schwangerschaftsverhütende Maßnahmen
z.B. Kondome angewendet werden.
Ungeschützter Geschlechtsverkehr darf erst stattfinden, wenn in der
Untersuchung des Ejakulats keine lebenden Samenzellen mehr vorhanden sind.
  
Operationen der Prostata
Transurethrale Resektion der Prostata
(TURP)
Operations (Resektion) der Prostata durch die Harnröhre (Urethra)
hindurch (transurethral). Bei dieser Operationstechnik wird Prostatagewebe
unter Sicht (endoskopisch) mit einer Elektroschlinge abgetragen und entfernt.
Die TURP ist die Standardoperation bei der gutartigen Prostatavergrösserung.
Mehr und mehr Bedeutung in der operativen Therapie bekommt die Laser-Resektion.
Dabei wird unter Sicht des Operateurs mit Laserstrahlen die Prostata transurethral
kontinuierlich stückweise entfernt. Das entfernte Gewebe wird für
die histologische Untersuchung asserviert. Der Vorteil gegenüber
der Hochfrequenztechnik liegt im sehr kleinen Blutverlust, in der wesentlich
kürzeren Hospitalisationszeit und in der kleineren operativen Belastung
des Patienten.

Zirkumzision
Operative Therapie einer verengten Vorhaut, die im Volksmund als Beschneidung
bekannt ist.
Die betroffene sind meistens Kinder, allerdings die Vorhaurverengung kann
auch im erwachsenen Alter auftreten. Häufig ist die Phimose der Erwachsenen
mit Diabetes oder vernarbende Hauterkrankungen vergesellschaftet.
Die Indikation zur Zirkumzision besteht bei narbigen Phimosen, z. B. nach
ausgedehnten Balanopostitiden, bei einer Lichen sclerosus et atrophicus
(chronisch-entzündliche Erkrankung der Vorhaut), Condyloma acuminata
(Feigwarzen) und Karzinomen.
Opetion der Balsentumoren
Transurethrale Elektroresektion, Lasertherapie
Oberflächliche Tumoren können bei einem endoskopischen Eingriff
transurethral reseziert werden ( TUR-Blase oder kurz TUR-B ). Alternativ
kann eine Lasertherapie durchgeführt werden.
Korrektur der Penisdeviation
Vernarbung im Bereich Penis, die zu einer Verkrümmung des Penisschaftes
führen kann. Es handlet sich um eine erbliche Erkrankung. Diese Erkrankung
kann zur Geschlechtsverkehrstörunen bis zur Impotenz führen.
Einen Medikamentöse Therapie könnte sich bislang nicht durchsetzen.
Durch eine offene Operstionstechnik kann mann diese Deviation korrigieren
und den Penis wider begradigen
Harninkontinenz
Inkontinenz ist der unwillkürliche Verlust von Urin in einem ungeeigneten
Augenblick oder an einem ungeeigneten Ort. Verstärkt wird der Urinverlust
nach Niesen, Husten, Schneuzen oder ein herzhaftes Lachen ausgelöst.
Blasenschwäche (Inkontinenz) ist leider keine Seltenheit. Jede dritte
Frau und jeder vierte Mann über 50 Jahren sind in bestimmten Situationen
betroffen.
Harninkontinenz ist keine Erkrankung, sondern ein Symptom, das eine Störung
Ihrer Körperfunktion anzeigt.
Die Ursachen der Harninkontinenz:
Akute Erkrankungen
Alter
Belastung für den Beckenboden
Blasenentzündungen
Medikamente
Seelische Probleme
Senkung der weiblichen Beckenorgane
Steinleiden oder Tumore des Urogenitalsystems
Vergrößerung der Prostata
Nach Grossen Operationen, z.B. an Prostata oder Gebärmuter
Therapie:
Vor jedem Therapie-Einsatz sollten mehrere Urologische Untersuchungen
durchgeführt werden. Hierbei wird versucht, die genaue Ursache der
Inkontinenz herausgefunden zu werden.
Der Arzt den Zustand Ihres Beckenbodens. Das Gewebe dort kann durch Geburten
oder Operationen geschwächt sein. Als Folge kann sich die Gebärmutter
oder die Scheide gesenkt haben. Dies ist eine häufige Ursache von
Inkontinenz bei Frauen. Bei der Therapie der Inkontinez kommen Medikamente,
Operationen sowie physikalische Terapie-Optionen zum Einsatz.
Beckenbodentraining:
Besonderen Erfolg hat das Beckenbodentraining allerdings nur bei jüngeren
Menschen mit einer leichten bis mittleren Symptomatik. Auch nach der Geburt
eines Kindes, bei Übergewicht oder einer anlagebedingten Bindegewebsschwäche
ist das Training des Beckenbodens ratsam. Ziel dieser Übungen ist
es, den gesamten Muskelapparat des Beckenbodens zu kräftigen und
den Blasenschließmuskel wieder zu aktivieren.
Die Beckenbodenmuskelkontraktionen sollen hierdurch wieder bewusst wahrgenommen
werden. In den nächsten Schritten wird das Gelernte dann in den Alltag
integriert, wie z.B. beim Laufen, bei sportlicher Betätigung, beim
Lachen oder beim Heben von Lasten.
Diese Übungen sollten regelmäßig durchgeführt werden.
Dann können, teilweise in Kombination mit weiteren Maßnahmen,
wie Medikamenten oder Verhaltenstraining, Erfolge bei 90% der Behandelten
erzielt werden.

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