Dr. Ramin Hajianfar
Universität zu Köln

 

 

Vasektomie ohne Skalpell

Minimal invasiver Eingriff beim abgeschlossenen familienplannung. Der Eingriff besteht in beidseiteger Unterbindung der Samenstränge und dadruch Elimination der Spermien aus der Samenflüssigkeit.
Der Eingriff wird ambulant unter Lokalanästhesie durchgeführt und dauert ca. 25 Minuten. Dabei wird bei der Non Skalpell Vasektomie die Haut in Lokalanästhesie in der Mitte des Hodens auf einer Länge von ca. 1,5 cm mit einer speziellen Klemme aufgespreizt, beide Samenleiter durch diese kleine Hautöffnung freigelegt und durchtrennt.
Von jedem Samenleiter wird ein ca. 3 cm langes Stück entfernt, die Enden werden koaguliert und zusätzlich mit einem Faden abgebunden.Nach dem Eingriff brauchen Sie nicht zu liegen oder Bettruhe einzuhalten, am Tag darauf können Sie bereits duschen u.ä., saunen sollten Sie noch unterlassen.
Geschlechtsverkehr kann dann wieder aufgenommen werden, wenn Sie sich dazu in der Lage fühlen. Da jedoch nach der Operation noch für ca. 12 Wochen lebende Samenzellen vorhanden sein können, müssen in dieser Zeitperiode unbedingt schwangerschaftsverhütende Maßnahmen z.B. Kondome angewendet werden.
Ungeschützter Geschlechtsverkehr darf erst stattfinden, wenn in der Untersuchung des Ejakulats keine lebenden Samenzellen mehr vorhanden sind.

 

 

 

Operationen der Prostata

Transurethrale Resektion der Prostata (TURP)
Operations (Resektion) der Prostata durch die Harnröhre (Urethra) hindurch (transurethral). Bei dieser Operationstechnik wird Prostatagewebe unter Sicht (endoskopisch) mit einer Elektroschlinge abgetragen und entfernt. Die TURP ist die Standardoperation bei der gutartigen Prostatavergrösserung.
Mehr und mehr Bedeutung in der operativen Therapie bekommt die Laser-Resektion. Dabei wird unter Sicht des Operateurs mit Laserstrahlen die Prostata transurethral kontinuierlich stückweise entfernt. Das entfernte Gewebe wird für die histologische Untersuchung asserviert. Der Vorteil gegenüber der Hochfrequenztechnik liegt im sehr kleinen Blutverlust, in der wesentlich kürzeren Hospitalisationszeit und in der kleineren operativen Belastung des Patienten.

 

Zirkumzision

Operative Therapie einer verengten Vorhaut, die im Volksmund als Beschneidung bekannt ist.
Die betroffene sind meistens Kinder, allerdings die Vorhaurverengung kann auch im erwachsenen Alter auftreten. Häufig ist die Phimose der Erwachsenen mit Diabetes oder vernarbende Hauterkrankungen vergesellschaftet.
Die Indikation zur Zirkumzision besteht bei narbigen Phimosen, z. B. nach ausgedehnten Balanopostitiden, bei einer Lichen sclerosus et atrophicus (chronisch-entzündliche Erkrankung der Vorhaut), Condyloma acuminata (Feigwarzen) und Karzinomen.

Opetion der Balsentumoren

Transurethrale Elektroresektion, Lasertherapie
Oberflächliche Tumoren können bei einem endoskopischen Eingriff transurethral reseziert werden ( TUR-Blase oder kurz TUR-B ). Alternativ kann eine Lasertherapie durchgeführt werden.

Korrektur der Penisdeviation

Vernarbung im Bereich Penis, die zu einer Verkrümmung des Penisschaftes führen kann. Es handlet sich um eine erbliche Erkrankung. Diese Erkrankung kann zur Geschlechtsverkehrstörunen bis zur Impotenz führen. Einen Medikamentöse Therapie könnte sich bislang nicht durchsetzen. Durch eine offene Operstionstechnik kann mann diese Deviation korrigieren und den Penis wider begradigen

 

Harninkontinenz

Inkontinenz ist der unwillkürliche Verlust von Urin in einem ungeeigneten Augenblick oder an einem ungeeigneten Ort. Verstärkt wird der Urinverlust nach Niesen, Husten, Schneuzen oder ein herzhaftes Lachen ausgelöst.
Blasenschwäche (Inkontinenz) ist leider keine Seltenheit. Jede dritte Frau und jeder vierte Mann über 50 Jahren sind in bestimmten Situationen betroffen.
Harninkontinenz ist keine Erkrankung, sondern ein Symptom, das eine Störung Ihrer Körperfunktion anzeigt.

 

Die Ursachen der Harninkontinenz:

Akute Erkrankungen
Alter
Belastung für den Beckenboden
Blasenentzündungen
Medikamente
Seelische Probleme
Senkung der weiblichen Beckenorgane
Steinleiden oder Tumore des Urogenitalsystems
Vergrößerung der Prostata
Nach Grossen Operationen, z.B. an Prostata oder Gebärmuter


Therapie:

Vor jedem Therapie-Einsatz sollten mehrere Urologische Untersuchungen durchgeführt werden. Hierbei wird versucht, die genaue Ursache der Inkontinenz herausgefunden zu werden.
Der Arzt den Zustand Ihres Beckenbodens. Das Gewebe dort kann durch Geburten oder Operationen geschwächt sein. Als Folge kann sich die Gebärmutter oder die Scheide gesenkt haben. Dies ist eine häufige Ursache von Inkontinenz bei Frauen. Bei der Therapie der Inkontinez kommen Medikamente, Operationen sowie physikalische Terapie-Optionen zum Einsatz.

 

Beckenbodentraining:

Besonderen Erfolg hat das Beckenbodentraining allerdings nur bei jüngeren Menschen mit einer leichten bis mittleren Symptomatik. Auch nach der Geburt eines Kindes, bei Übergewicht oder einer anlagebedingten Bindegewebsschwäche ist das Training des Beckenbodens ratsam. Ziel dieser Übungen ist es, den gesamten Muskelapparat des Beckenbodens zu kräftigen und den Blasenschließmuskel wieder zu aktivieren.
Die Beckenbodenmuskelkontraktionen sollen hierdurch wieder bewusst wahrgenommen werden. In den nächsten Schritten wird das Gelernte dann in den Alltag integriert, wie z.B. beim Laufen, bei sportlicher Betätigung, beim Lachen oder beim Heben von Lasten.
Diese Übungen sollten regelmäßig durchgeführt werden. Dann können, teilweise in Kombination mit weiteren Maßnahmen, wie Medikamenten oder Verhaltenstraining, Erfolge bei 90% der Behandelten erzielt werden.

 


 

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